Der USB Stick, klein, fein und universell einsetzbar

USB Sticks sind die ultimativen Datenträger, wenn man schnell mal ein paar Dokumente, Musik oder andere Dateien sichern oder transportieren will. Die Daten werden elektronisch auf einen Flash-Speicher geladen. Den USB Stick hat übrigens keines der großen bekannten Unternehmen erfunden, sondern der israelische Erfinder und Geschäftsmann Dov Moran.

Der USB Stick ist aber nicht als „endgültige Speicherlösung gedacht, sondern stellt vielmehr ein Transport- oder Zwischenspeichermedium dar. Die Speicherzellen können zwar theoretisch unbegrenzt gelesen werden, jedoch sind sie auch von Verschleiß betroffen. Circa 100.000 Mal kann eine Speicherzelle beschrieben werden.

Die USB Sticks haben sich rasant entwickelt. Im Jahr 2000 kamen die ersten Sticks mit einer Speicherkapazität von 8 Megabyte auf den Markt. Auch preislich waren diese Sticks damals alles andere als günstig. Heute gibt es Speichersticks die 256 Gigabyte und mehr fassen können. Sie können 230 MB pro Sekunde lesen und 170 MB pro Sekunde speichern. Das ist natürlich auch abhängig vom Computer und welche USB-Version von beiden Geräten unterstützt wird.

Der USB Stick kann als Speicher- und Transportmedium genutzt werden. Will man schnell mal Dokumente zu Arbeitskollegen oder Freunden bringen, die nicht unbedingt über das Internet übertragen werden sollen, dann bietet sich ein USB Stick an. Ein USB Stick kann aber auch zu Datenrettung oder als Notstarthilfe für den PC verwendet werden. Auch lässt sich ein USB Stick mit dem richtigen Programm verschlüsseln, so dass private Daten vor Missbrauch geschützt sind. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Es ist immer hilfreich diesen kleinen Begleiter in der Tasche zu haben, man weiß nie, wann man ihn mal brauchen kann.